Autodidaktische Malerin, geboren auf der Insel Ærø 1952, seit 1971 wohnhaft in Svendborg, Fünen. Ulla Kristiansen-Kølster sagt über ihr Malen:
Malen heisst für mich, alle Hemmungen über Bord zu werfen, sich von allen Autoritäten frei zu machen - den ausseren und den inneren, sich eine Seelenwelt zu begeben, wo alles seinen Anfang hat, wo man Farben dazu bringen kann, miteinander zu sprechen, oder - eher - wo es gelingt, gemeinsam zu schweigen. Meine Leinwandarbeiten kann ich am besten beschreiben als hartnackigen Versuch, das Zeitliche mit dem Ewigen in einer Reihe Urbilder zu einer art Urstimmung zu verbinden. Eigensinniges Streben nach stummen Mahnungen eines anderen Rhythmus. Der Kreis meiner Inspiration berührt das Philosophische und das Religiöse, das Prähistorische, das Metaphysische und das Literarische. Vor allem aber ist Landschaft - die sichtbare draussen sowie die innere - die alles entscheidende Antriebskraft.